Das Lenken

Als Anfänger solltest Du erst einmal versuchen, den Drachen "nur" im Himmel zu halten. Das kann schon für so manch einen Piloten eine schwierige Angelegenheit werden. Danach kannst Du die ersten Lenkbewegungen ausprobieren.
Wenn das einigermaßen gut funktioniert, kannst Du versuchen, einen Looping zu fliegen. Ziehe dazu kräftig an einer Schnur, so daß sich der Drachen quasi überschlägt (zur Seite) und im Kreis dreht. Die Lenkschnüre werden sich jetzt ineinander drehen, aber das ist kein großes Problem. Abhängig von der Qualität der Lenkschnüre kannst Du 5 bis 15 Loopings in einer Richtung drehen, ohne daß die Lenkbarkeit des Drachens nachteilig beeinflußt wird. Den Drachen holst Du aus dem Looping wieder heraus, indem Du die Lenkschlaufen /-griffe wieder im gleichen Abstand zum Drachen in den Händen hälst. Du solltest nun aber die Loopings auch in entgegengesetzte Richtung fliegen, damit die Lenkschnüre wieder entdreht werden. Achte anfangs einfach auf die Anzahl der Loopings, dann fällt das Entdrehen auch nicht so schwer

Der Start

Wichtig ist erst einmal, daß der Drachen richtig aufgebaut ist. Die Stäbe sollten fest in den dafür vorgesehenen Halterungen (Verbinder) sitzen und die Waage sollte sich in Neutralstellung (Werkseinstellung) befinden. Die Flugschnüre wickelst Du ganz ab, befestigst sie an dem Drachen und an den Lenkschlaufen/-griffen. Stelle Dich nun mit dem Rücken zum Wind und nimm die Lenkschlaufen /-griffe in die Hand, ohne dabei die Schnüre untereinander zu verdrehen.

Wenn Du
Anfänger bist, ist es besser, zunächst zum Starten einen Helfer dabei haben. Der Helfer hält den Drachen mit beiden Händen fest und Du gibst das Kommando zum Loslassen. Wichtig ist, daß der Helfer den Drachen nicht hochwirft. Durch gleichmäßiges Ziehen mit Deinen beiden Händen steigt der Drachen nun hoch. Es kann schon mal erforderlich sein, dabei einen oder zwei Schritte nach hinten zu gehen

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Landung

Um den Lenkdrachen zu landen, fliegt man ihn einfach nach links oder rechts aus dem Wind (Windfenster) heraus. Später kann man dann auch versuchen, ihn mit Tricks wieder auf die Flügelspitzen aufzusetzen.